Rückblick 2003

30 Jahre Frauengemeinschaft St. Peter und Paul

Mit dreiß’g, do ist me voller Kraft,
mit dreiß’g, do stoht me no im Saft,
mit dreiß’g, war me jung und nett,
die erste Kinder ware aus ’m Dreck,
d’ Wiegen bliebed langsam leer
.... und noch kam ER!

ER, des war ’n neue Pfarr’,
er war sogar no Fasnetnarr.
ER hot einst das Werk vollbracht
gründet unsre "Frauegmeinschaft".

Mir hond’s zwar selber it kapiert,
doch d’ Gmeinschaft hot emanzipiert,
sie hot Energie in uns gweckt,
mir hond Talent in uns entdeckt,
die stillste Frau dehom am Herd
merkt, sie isch im Dorf ebbes wert!

Denn jede vu de Fraueschar
bringt sich ein beim Herbstbasar.
S’ Marktreibe war dem Orient gleich,
große Summe hond mir erreicht.
S’ Kinderfescht, do ware mir Pionier,
wie lang das her isch, wissed ihr.
D’ Stadt prahlt gradmol ebbe jetzt
mit ihrem zweite Kinderfescht.
Für uns ist des en alte Huet,
Buhl und Wenzel hatted’s guet:
Sie brauchted blos uns Fraue bueche,
no war gsorgt für Hilf’, Herdöpffelsalot und Kueche!

Fürs Zeltlager in Flur und Feld,
hot d’ Gmeinschaft Köchinne gstellt,
und manche aus de Fraueschar
mausert sich zum Bühnenstar.
S’ Dorf hot dodruf könne schwöre,
a de Fasnet wared mir Fraue zu höre!

De Organist und Dirigent,
alles hond mir Fraue gstellt.
Trotz Zitterstimm und rote Ohre,
stond Fraue am Ambo als Lektore.
Kommunionhelferin war de schwerste Schritt ...
seit Anfang macht unsere Frau no mit.

Allmählich wurde die Fraue kesser:
Eine macht Johrzente de Messmer
und no wagt sich eine sowieso
ins Machtzentrum im Pfarrbüro!

Wer tuet Kontakt zum Köhler pflege?
Wem ist Pfarrnochwuchs am Herze glege?
Ohne unser Gebät hätt’s nie im Läbe
im Notker sei Primiz hier gäbe!
Vielleicht ist’s manche sogar neu:
D’ Elfhundertjohrausstellung war für d’ Pfarrei.

Und die drei Könige in ihrer Pracht,
wer hot für die die Gwänder gmacht?
Und uf’s Pfarrers inständiges Bitte
formt eine unsere Weihnachtskrippe.

Die ganze Gmeind soll’s grad wisse,
hocked seit Johre uf unsere Kisse!
Wenn mir en Streik hätted abgesproche,
wär i de Kirch gar nix me gloffe!

’S Traurige ist halt aber dabei,
30 Johr sind it Mir, bloß de Verei,
und i stell fest ganz unverfrore:
Alle sind dreiß’g Johr älter wore,
mit einem Blick zeigt des de Kreis,
die Locke sind fast alle weiß.
Manche vu de Gmeinschaft Litzelstette
greifed heimlich scho zum Stecke,
und au die Haut, sie bildet Falte,
wir sind no do ...ghöred aber zu de Alte!

Sofie Christmann

Altarweihe in der Kirche St. Nikolaus

Am 26. Januar 2003 weihte Bischof Emil Stehle den neuen Zelebrationsaltar in der Pfarrkirche St. Nikolaus ein. 

"Bischof weiht neuen Altar" Südkurier Konstanz, 27.01.2003


Im neuen Zelebrationsaltar befindet sich eine Reliquie des heiligen Sebastian. Nun steht auch die Statue wieder in der Kirche St. Nikolaus. 

Aus der Arbeit des Pfarrgemeinderates St. Verena 2003

Das Jahr 2003 startete mit einem Besinnungstag mit den Pfarrgemeinderäten St. Nikolaus und St. Peter und Paul. Zielsetzung war eine Einstimmung auf das Jahr der Bibel 2003.

Dieses Thema sollte uns noch bis zur Sommerpause begleiten. Zusammen mit den evangelischen Gemeinden Wallhausen und Dingelsdorf/Litzelstetten fanden gemeinsame ökumenische Aktionen zum Bibeljahr statt. Erinnert sei insbesondere an die Egli-Figuren-Ausstellung und die Bibelausstellung, die beide im Pfarrheim St. Verena stattfanden.
Am 18. März trafen wir uns mit dem evangelischen Gemeinderat Wallhausen. Dieses Treffen diente nach der Neuwahl der evangelischen Räte dem Neu-Bekannt-Werden bzw. dem vertieften Kennenlernen.

Ende März trafen wir uns zur "Halbzeit-Klausur" in Weiterdingen. Diese hatte zur Zielsetzung eine Standortbestimmung zur Halbzeit der aktuellen Wahlperiode und der Festlegung von konkreten Arbeitsschwerpunkten des Pfarrgemeinderates St. Verena für die verbleibende "Amtszeit".

Eines der Ergebnisse wurde sichtbar im sogenannten Helferfest.
Für den 26. Juli 2003 wurden alle ehrenamtlich für die Pfarrgemeinde Tätigen zu einem sommerlichen Grillfest im Pfarrgarten eingeladen. Über 100 Ehrenamtliche sind dann der Einladung gefolgt. Ihnen sollte auf diese Weise gedankt werden für ihren Einsatz, den sie während des Kirchenjahres - und dies oft über viele Jahre hinweg - in der einen oder anderen Funktion erbringen.
Eine besondere Ehrung erhielten Frau Christa Wolf und Herr Herrmann Brugger für ihren Mesnerdienst sowie Frau Augustyniak für die langjährige Leitung der Frauengemeinschaft.

Am 13. Mai fand eine weitere gemeinsame Sitzung mit der Jugendleitung und dem Pfarrgemeinderat statt. Erfreulicherweise konnte von der erfolgreichen Umsetzung vieler Ideen 2002 berichtet werden.

Die Baumaßnahmen des vergangenen Jahres 2002 wurden mit dem Einbau einer neuen Küche im Pfarrheim und dem Anstrich des Außensockels der Pfarrkirche abgerundet.

Eine folgenschwere Entscheidung des Pfarrgemeinderates betraf den Wechsel der Verrechnungsstelle und den Eintritt in die Gesamtkirchengemeinde Konstanz ab der kommenden Haushaltsperiode 2004/2005. Hier folgte man den neuen pastoralen Strukturen der Seelsorgeeinheit, auch wenn die Entscheidung wegen der bisherigen ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Verrechnungsstelle in Radolfzell nicht leicht fiel.

Am 17. Oktober fand in der Pfarrkirche die Firmung für die Kinder der Seelsorgeeinheit durch unseren Alterzbischof statt. Oskar Saier nahm sich in der Firmungsfeier sehr viel Zeit zu Gesprächen mit den Firmlingen. Die Feier fand ihren Abschluss mit einem Empfang im Pfarrheim.

Auch im kommenden Jahr wird die Arbeit für den Pfarrgemeinderat nicht ausgehen. Schwerpunktmäßig wollen wir uns mit der Entwicklung von Angeboten für die älteren Gemeindemitglieder sowie der ökumenische Zusammenarbeit auf der Ebene der Seelsorgeeinheit befassen.

Sepp Burgert

Ausstellung - Passionsweg mit Egli-Figuren

Als Firmprojekt wurde in Rahmen eines Firmprojekts im April 2003 der Passionsweg nachgebildet. Hier finden Sie Bilder der einzelnen Stationen aus der Ausstellung in Dettingen.

Station 1
"Da nahmen sie Palmzweige, zogen hinaus, um ihn zu empfangen, und riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn." (Joh, 12,13) 



Station 2
"Als die Stunde gekommen war, begab er sich mit den Aposteln zu Tisch ..." (Lk, 22,14) 



Station 3
"Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus" (Mk 14,32)
"Auch Judas, der Verräter, kannte den Ort ..." (Joh 18,2)



Station 4
"Darauf nahmen sie ihn fest und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus setzte sich zu den Leuten draußen im Hof ..." (Lk 22,54-55)  



Station 5
"Seht, welch ein Mensch ..." (Joh 19, 5)



Station 6
"Sie übernahmen Jesus. Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe ..." (Joh 19,16-17)  



Station 7
"Und sie schlugen ihn ans Kreuz ..." (Mk 15,24)



Station 8
"Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weg genommen war..." (Joh 20,1)