Rückblick 2008

100 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen SkF

Unsere PGR-Vorsitzende Christa Herrmann leitet auch den Sozialdienst SkF Konstanz

Mit einem großen Festakt blickte der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) am Freitag, 17. Oktober auf seine hundertjährige Geschichte zurück.

1908 gründet Maria von Hornstein-Grüningen den katholischen Fürsorgeverein in Konstanz. Das Ziel: Mädchen und Frauen „sittlich“ zu schützen, „Gefallene“ zu retten. Hilfe für Frauen und Familien ist auch heute noch Ziel des 1968 in „Sozialdienst katholischer Frauen“ umbenannten Vereins. „Über die Jahre hat man sich jedoch der modernen Jugendhilfe angepasst, die Jugendliche und Eltern beraten und befähigen will, das Leben selbständig zu bewältigen“, erklärte Christa Herrmann, die seit 2001 dem SkF vorsteht. So haben sich die Einsatzfelder des Vereins über die Jahre erheblich erweitert. Heute betreibt der SkF Beratungsstellen für Frauen und Mädchen im Treffpunkt Berchen, in der Niederburg in Konstanz sowie eine in Radolfzell. Zudem werden eine Kinderkrippe, die Säntisschule mit dem sonderpädagogischen Programm, eine Lernstube, Tagesgruppen und ein Betreuungsverein vom Sozialdienst unterhalten. Ganz neu ist der Einstieg in die Schulsozialarbeit. Ab November wird am Geschwister-Scholl-Gymnasium die Trägerschaft für eine halbe Stelle übernommen.


Brigitte Rieger-Salloukh (links) wird im Jahr 2009
den Vorsitz des SkF von Christa Herrmann übernehmen

„Die ganze Verwaltung lässt sich ehrenamtlich gar nicht mehr bewältigen“, erklärt Christa Herrmann. Ein wichtiger  Schritt war deshalb die Professionalisierung der Vereinsarbeit. 2006 hat ein Geschäftsführer Aufgaben des Vorstandes übernommen. 40 Mitglieder zählt der Verein und rund 70 ehrenamtlich Tätige sind im Einsatz. Weitere Helfer und Spenden sind gerne gesehen, so Brigitte Rieger-Salloukh, die stellvertretende Vorsitzende. Denn der Bedarf an sozialen Diensten wird immer größer. „Unsere Angebote werden alle sehr stark nachgefragt.“

Am Freitag, den 17. Okt. 2008 wurde die 100-jährige Tradition des Helfens groß gefeiert. Weihbischof Bernd Uhl hat um 10.30 Uhr eine Eucharistiefeier in der Stephanskirche abgehalten, auf der für ein Frauenprojekt in Südafrika gesammelt wurde. Ab 13.30 Uhr fand eine große Festveranstaltung im Konstanzer Konzil statt.

100-jähriges Jubiläum der Frauengemeinschaft St. Verena

Am Sonntag, den 15. Juni 2008 feierten wir unser 100-jähriges Jubiläum.

Den Festgottesdienst haben Frauen vorbereitet und Frau Hanna Fuchs begleitete ihn musikalisch. In seiner Predigt stellte Pfarrer Zimmermann Frauen der Bibel in den Mittelpunkt; so waren und sind es doch oft Frauen, die einen starken Glauben haben.

Anschließend war die ganze Gemeinde ins Pfarrheim zu einem Stehempfang eingeladen.
Nach einer außergewöhnlichen Begrüßung begann im blumenge-schmückten Saal die Feierstunde mit barocker Musik für zwei Flöten, vorgetragen von Herrn Thomas Mertens und Tochter Elisabeth.
In einer kurzen Ansprache dankte Pfarrer Zimmermann den Frauen, und als Geste überreichte er an jedes Mitglied der Frauengemeinschaft eine Rose. Auch der verstorbenen Frauen wurde mit einer Rose gedacht, die von Frauen im Anschluss auf die Gräber gelegt wurde.

Als Dekanatsvorsitzende gratulierte, im Namen des Dekanates Konstanz, Frau Leib-Kessler. Die Glückwünsche der kfd Diözesanstelle Freiburg überbrachte Frau Erdenberger als Regionaldelegierte. Frau Rosemarie Fischer, unsere Regionalfrauenreferentin, informierte über das Profil der kfd.

Der größte Frauenverband, mit zurzeit bundesweit 600 000 Mitgliedern, vertritt engagiert die Interessen der Frauen in Kirche und Gesellschaft. Unter dem neuen Leitbild der kfd: „LEIDENSCHAFTLICH GLAUBEN UND LEBEN“ will sie die Interessen und Rechte von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft vertreten.

Herr Schnitzlein von Auxilium bedankte sich für unser langjähriges und hilfreiches Engagement.

Unser Ortsvorsteher, Herr Tscheulin, zeigte sich überrascht von den vielfältigen Aktivitäten der kfd-Frauen, die häufig in dieser Form von der Gemeinde als solche nicht wahrgenommen werden.

Anhand der Protokolle aus den letzten 100 Jahren wurde in einem Rückblick die Vergangenheit lebendig.
Die Aktivitäten unserer Frauengemeinschaft wurden mit Bildern, Postern und Berichten informativ präsentiert. So verdeutlichte sich, in welch vielfältiger Weise unsere Spenden Verwendung finden.

Da nicht alle Frauen persönlich geehrt werden konnten, wurden für besondere Verdienste geehrt:

  • Frau Theresia Okle
    für 30 Jahre aktive Arbeit im Vorstand
  • Frau Irene Schwörer
    für viele Jahre Orgelspiel und Organisation der Jahresausflüge
  • Frau Marianne Augustyniak und Frau Gisela Wolf 
    für 15 Jahre Leitung als Vorsitzende der Frauengemeinschaft

 

Das Leitungsteam bedankte sich bei allen Frauen für die bisherige Mitarbeit und freut sich auf weitere gemeinsame Unternehmungen. Ein herzlicher Dank ging auch alle Gäste, Gratulanten, Freunde und Sponsoren. Die Feierstunde wurde mit barocker Musik, gespielt von Familie Mertens, beendet. Bei Sekt und Büffet wurde unser Jubiläum gefeiert. Es hat uns neu motiviert und wir hoffen, dass unser Leitspruch aus dem Jahr 1908 „GOTT MIT UNS“, auch weiterhin Ansporn ist.

Wir freuen uns, wenn sich Frauen durch unsere Aktivitäten angesprochen fühlen und  sich in unserer Frauengemeinschaft  einbringen möchten.

Marianne Kretschmer
Dorothea Schäfer

100 Jahre Frauengemeinschaft St. Verena (Pfarrbrief 2008)

13. Ökumenisches Bibelfrühstück

Wieder trafen sich Frauen und Männer, dieses Mal in der ev. Auferstehungskirche, zunächst zum gemeinsamen Frühstück dann zum Gedankenaustausch über das Thema: „Pflanzen in der Bibel - Geheimnisse aus dem Klostergarten“. Wieder war das ökumenische Bibelfrühstück ein Ort der Begegnung untereinander und mit dem Gott der Bibel, der den Menschen mit den Kräutern der Felder, Wiesen und Wälder Heilkräfte gegen viele Krankheiten gegeben hat.


                                                              Foto: J. Boyny

Das Bibelfrühstück findet zwei Mal im Jahr statt. Den nächsten Termin im Frühjahr 2009 werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Für das Vorbereitungsteam
Karin Hoehl

Aus dem Pfarrgemeinderat St. Verena

(Die wichtigsten Themen und Aktionen im Zeitraum Oktober 2007 bis Oktober 2008)

Der Berichtszeitraum begann mit einer Sitzung des Pfarrgemeinderates im Kindergarten St. Verena am 27. November 2007. Nachdem die letzte Sitzung im Kindergarten (im April 2004) schon eine Weile zurücklag, sollten die neuen Mitglieder des Rates Konzept, Arbeitsweise, aber auch die räumlichen Gegebenheiten des Kindergartens kennen lernen. Frau Rock und ihre Mitarbeiterinnen informierten umfassend auch über die Neuerungen wie zum Beispiel  die Aufnahme von 2-jährigen Kindern und die Möglichkeit der Ganztagesbetreuung.

Das Jahr 2008 begann am 12. Januar mit dem Neujahrsempfang für die Gemeinde. Bei der Ehrung für verdiente ehrenamtliche Mitglieder wurden dieses Mal Frauen in den Mittelpunkt gestellt, die seit vielen Jahren ehrenamtlich den Kirchenputz leisten. Es waren dies stellvertretend für die Gruppe namentlich Frau Rita Brugger, Frau Rita Fuchs, Frau Leni Hierling, Frau Hedwig Hierling und Frau Ursula Straub.

Außerdem war zu würdigen das 20-jährige Bestehen der Katholischen Öffentlichen Bücherei KÖB. 14 ehrenamtliche Frauen leisten jährlich ca. 500 Stunden Arbeit und sind für ca. 250 aktive (zu 80% jugendliche) Leser da. Damit erbringen sie einen wesentlichen Beitrag nicht nur für die Pfarrgemeinde, sondern für alle Einwohner von Dettingen-Wallhausen.

Am 1. März organisierten wir in Dettingen einen Klausurtag zur Erarbeitung der Pastoralen Leitlinien für die gesamte Seelsorgeeinheit. Dieses Thema beschäftigte unseren Rat über den gesamten Berichtszeitraum. In einer 4-köpfigen Arbeitsgruppe wurde die Detailarbeit vorangetrieben, die Zwischenergebnisse mehrfach im gesamten Gremium und dem Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit vorgestellt und weiterentwickelt. Dabei wurden auch die Rückläufe der Fragebögen mit einbezogen. Letztere konnten zwar erwartungsgemäß nicht als repräsentativ gelten, dennoch enthielten sie für uns wertvolle Hinweise.

Der aktuelle Zwischenstand nennt als Schwerpunkthemen für St. Verena:

  • Die Glaubensvertiefung für Erwachsene (u.a. Glaubenswoche, Bibelkreis),
  • Neue Formen der Gestaltung der sonntäglichen Eucharistiefeier,
  • Fortführung der Jugendarbeit (KJG-Gruppen, Offener Treff),
  • Engagement für die Seniorenarbeit auf kommunaler Ebene und
  • Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit.

Parallel zu St. Verena haben die Pfarrgemeinderäte in Dingelsdorf und Litzelstetten ihre Vorstellungen entwickelt; alle diese Arbeiten münden in ein Konzeptpapier für die gesamte Seelsorgeeinheit, das Anfang 2009 fertig gestellt sein soll.

Am 29. Mai trafen wir uns erneut mit den Kirchenräten der evangelischen Gemeinde Wallhausen, um die neu gewählten Mitglieder des Rates kennen zu lernen und zur Absprache der Fortsetzung der laufenden ökumenischen Aktivitäten. Wir konnten dabei einen Baustein für den geplanten Glockenturm übergeben. Hervorzuheben ist der erstmals durchgeführte ökumenische Gottesdienst am Bergfest am 4. Mai. Sein Erfolg lädt zur Wiederholung ein!

Am 12. Oktober waren wir zur Feier des 40-jährigen Bestehens des evangelischen Gemeindehauses und zur Eiweihung des neuen Glockenturms eingeladen. Gemeindereferent Thomas Langkau überbrachte die Grußworte unserer Gemeinde.

In der Sitzung am 3. Juni stellte uns Herr Gräble von der Gesamtkirchengemeinde Konstanz das Ergebnis der Planung für unseren Haushalt 2008/2009 vor. Es zeigte sich erneut, dass der Haushalt auf stabilen Füßen steht. Der Investitionshaushalt umfasst dieses Mal einige kleinere Reparaturen und Maßnahmen an Kirche, Pfarrhaus und Pfarrheim, resultierend aus Maßnahmen  zur Energieeinsparung und einer Begehung in Sachen Sicherheit. Der größte Einzelposten betrifft dabei den Ersatz des Heizkessels im Pfarrheim.

Am 14. September fand das diesjährige Verena-Fest statt. Vorbereitung und Durchführung des gleichzeitigen Pfarrfestes lag traditionsgemäß in den Händen des Pfarrgemeinderates. Das nasse und kalte Wetter erlaubte keine Feier im Pfarrgarten, gleichwohl können wir mit dem harmonischen Ablauf im Pfarrheim zufrieden sein.

Zum Schluss noch eine Anmerkung in eigener Sache. In der Sitzung des Rates am 14. Oktober habe ich den 1. Vorsitz wunschgemäß an jüngere Hände übergeben können. Für mich war dies nach knapp 13 Jahren der richtige Zeitpunkt. Ich möchte mich daher an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die mich in diesen Jahren begleitet und unterstützt haben.

Sepp Burgert
Oktober 2008