St. Nikolaus Dingelsdorf

Nikolauskirche Dingelsdorf 

Zur Kirche
Die Kirche in Dingelsdorf ist dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Reisenden und Seefahrer geweiht. Sie stammt aus der Karolingerzeit, erhielt im Jahre 1493 den hohen Chor und den einmaligen Turm: Weil wegen des Friedhofs der Platz für einen Kirchturm fehlte, wurde er in das Kirchenschiff gebaut und steht mit einer Ecke und zwei Mauern auf einem gewaltigen Eichenstamm.
Im Januar 2003 weihte Bischof Emil Stehle den neuen Zelebrationsaltar und segnete die liturgische Einrichtung. Unter fachlicher Begleitung durch das Erzbischöfliche Bauamt war die Reichenauer Firma Stefan Epp beauftragt worden, den würdigen Mittelpunkt der Pfarrkirche zu gestalten. Gemäß den Wünschen der Pfarrgemeinde wurden Ambo und Altar schlicht und zeitgemäß gestaltet.
Weiterlesen: St. Nikolaus: die Mutterkirche der Bodanrückgemeinden

Weitere Bilder der Kirche finden Sie in einer Bildergalerie.

Die Gemeinde
Mit rund 1000 Mitgliedern ist die kath. Gemeinde von Dingelsdorf die kleinste Pfarrei in der Seelsorgeeinheit. Neben einem Kindergarten gibt es in Dingelsdorf ein aktives Gemeindeleben: Frauengemeinschaft, Altenwerk, Besuchsdienst sowie die Pfadfinder-Gruppe.

 

Heiligkreuzkapelle Oberdorf

Heiligkreuzkapelle Oberdorf

Die Heiligkreuzkapelle in Oberdorf wurde der Sage nach auf einem Hügel an der Stelle errichtet, an der ein Stier mit seinen Hörnern ein vergrabenes, kostbares Kreuz aus dem Boden gewühlt hatte. Der Baumauster des Deutschordens, Johann Kaspar Bagnato, errichtete sie für 650 Gulden; vollendet wurde Sie 1746. Das wunderschöne Altarbild des sterbenden Christus wird von den Leidenswerkzeugen umrahmt.
Weiterlesen: Die Heilig-Kreuz-Kapelle - ein Denkmal der Region

Weitere Bilder der Heilig-Kreuz-Kapelle finden Sie in einer Bildergalerie.

 

Klausenhorn-Kreuz

Kruzifix am KlausenhornIn monatelanger Arbeit setzten sich einige Bürgerinnen und Bürger von Dingelsdorf unter der Leitung von Pfarrer i.R. Wilhelm Speicher daran, das Kruzifix am Klausenhorn zu restaurieren. Seit dem Sommer 2000 wacht es nun wieder über die vielen Badegäste am Bodenseeufer. Das Kreuz wurde 1900 von Mathäus Hamm gestiftet, der sich mit dem fast zwei Meter hohen Barock-Kreuz beim lieben Gott dafür entschuldigen wollte, dass er auch an manchen Sonntagen auf dem See arbeitete, anstatt zur Kirche zu gehen.